Posted by: online | 17th Feb, 2008

Die Vielfalt der Stadterkundungen

Die Vielfalt der Stadterkundungen

 
Nirgends kann man auf so vielfältige Art eine Stadt erkunden wie in Leipzig.

Gegenüber vom Bahnhof, am Schwanenteich, beginnen Stadtrundfahrten per Bus, die den Gästen mit festen Abfahrtszeiten und geschulten Führern die Sehenswürdigkeiten der Stadt nahe bringen.

Über Leipzig Information kann man Führungen zu Fuß durch die Innenstadt mit ihren zahlreichen historisch wertvollen Gebäuden, ihren Kirchen, dem Gewandhaus, der Oper, dem alten Rathaus, dem neuen Rathaus und den zahlreichen Handelshäusern, die zum Teil sehr liebevoll restauriert wurden, buchen.

Vom Bootsverleih Schleusiger Weg aus kann man die Innenstadt per Gondelfahrt erkunden und so von Goethes „Klein Paris“ viel Wissenswertes erkunden und Erinnerungsfotos aus einer Perspektive schießen, die kaum eine andere Stadt zu bieten hat.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe bieten Stadtrundfahrten mit dem „Gläsernen Leipziger“ an, die man bei schönem Wetter auch mit dem „Offenen Leipziger“ starten kann. Dafür gibt es feste Abfahrtszeiten und Routen. Wer es individuell mit einer Gruppe haben möchte, kann diese und auch historische Bahnen für diese geführten Fahrten buchen.

Aber all diese Möglichkeiten dringen nicht bis in die versteckten Winkel der Stadt vor, die so viel zu bieten hat. Auf eigene Faust sollte man dann zumindest dem Zoo einen Besuch abstatten, der in den letzten Jahren aufwändig umgebaut worden ist, um den Tieren den Lebensraum auch in Gefangenschaft so angenehm wie möglich zu gestalten.

Das Völkerschlachtdenkmal ist per Straßenbahn gut zu erreichen und bietet einen imposanten Blick auf die Stadt und das Umland.

Wer in Leipzig ist, sollte sich den (fast) jeden Samstag vor dem gigantischen Neubau des Stadions stattfindenden Wochenmarkt nicht entgehen lassen.

Posted by: online | 17th Feb, 2008

Bahnhof Leipzig

Reisende, die auf dem Leipziger Hauptbahnhof mit seinen 24 Bahnsteigen ankommen und den Bahnhof durch die Osthalle verlassen, den Busbahnhof links liegen lassen und geradaus in Richtung Stadt marschieren, sehen auf der linken Seite gleich die ersten beiden interessanten Gebäude. Da ist das „Wintergarten-Hochhaus“, auf dem das doppelte M als Wahrzeichen der in Leipzig ansässigen Messe steht. Zu DDR-Zeiten stand es als Symbol der Leistungen der Bauwirtschaft.

Schaut man noch weiter nach links in die Brandenburger Straße, sieht man den grau-braunen vierstöckigen Bau des „Industriepalastes“. Dor war in Zeiten des Sozialismus die Produktion des ehemaligen VEB Brühlpelz untergebracht, dessen edle Pelzkonfektion auf dem internationalen Markt sehr gefragt war.

 

Bahnhof Leipzig

 
Dreht man sich zurück mit dem Rücken zum Bahnhof und läuft die gegenüberliegende Straße entlang, so hat man direkt vor sich den „Weisheitszahn“, das ehemalige Verwaltungsgebäude der Universität Leipzig, in dessen oberen Etagen eine Gaststätte die Gäste mit verlockender Aussicht über die Stadt zu lukullischen Genüssen einlädt.

Auf dem Platz davor sollte man erst einmal stehen bleiben und sich in Ruhe umschauen. Links neben dem Hochhaus befindet sich das Neue Gewandhaus, durch dessen Glasfassade man besonders abends freien Ausblick auf die wunderschönen Deckemalereien hat.

Genau gegenüber vom Gewandhaus steht die Leipziger Oper, deren Traditionen schon über mehrere Jahrhunderte zurückreichen.

Rechts vom Uni-Hochhaus die Straße entlang geht es vorbei am Eingang zur Mädlerpassage zum Markt, wo rechts schon von weitem das 300 Meter lange Alte Rathaus zu sehen ist. Unter dem Markt befand sich zu DDR-Zeiten das Untergrundmessehaus. Geht man schräg über den Markt und die Ladenstraße entlang, kommt man zum Brühl mit der „Blechbüchse“, dessen metallverkleidete Fassade tatsächlich an eine Brotbüchse erinnert und wo in den nächsten Jahren ein riesiges neues Einkaufszentrum entstehen soll.

Posted by: online | 17th Feb, 2008

Der Kulkwitzer See

Der von den Einheimischen liebevoll „Kulki“ genannte See liegt im Westen der Stadt und grenzt unmittelbar an das in den 60er Jahren in Plattenbauweise errichtete Wohngebiet Grünau im gleichnamigen Stadtteil an.

Zu erreichen ist der See mit zahlreichen Straßenbahnlinien, dem Bus und der S-Bahn.

Bis zum Beginn der 60er Jahre wurde dort Kohle abgebaut, die unter anderem im Dimitroff-Kraftwerk der Stadt Leipzig zum Einsatz kam.

Grundwasser füllte innerhalb weniger Jahre und so entstand der Strand auf der Grünauer Seite. Der Strand ist begrünt und ist eine Kies-.Sand-Mischung. Der Kiesstrand auf der gegenüberliegenden Seite vor der Ortschaft Lausen wird gern von den Freunden der Freikörperkultur genutzt.

 

Der Kulkwitzer See

 
Der See hat hervorragende Wasserqualität und ist so ein Paradies für die Taucher. Auch Segler und Surfer sind gern gesehene Gäste.

Die Wasserrutsche auf der Grünauer Seite ist vor allem in den Ferien dicht umlagert.

Der Strand ist für Nichtschwimmer etwas tückisch. Kurz nach der Absperrung ist die Abraumkante noch als deutlicher Knick vorhanden und danach geht es ziemlich steil bergab.

Auf der Grünauer Seite wurden Bäume gepflanzt und so der Grundstein für einen weitläufigen, gepflegten Campingplatz gelegt, der über moderne Ausstattung verfügt. Auch viele Leipziger beziehen dort im mobilen Heim in den Sommermonaten ein „zweites Zuhause“.

Dort findet man auch die „Schiffsgaststätte“, deren Freisitz in der warmen Jahreszeit ein beliebter Treffpunkt ist. Sie ist kein Nachbau, sondern ein echter alter Lastkahn, der zur Gaststätte umgebaut wurde. Die weiter hinten gelegene Fischgaststätte fiel leider einem Brand zum Opfer und wurde (noch) nicht wieder aufgebaut.

Posted by: online | 17th Feb, 2008

Der Auensee

Der Auensee liegt im Nordwesten der Stadt Leipzig im Dreieck zwischen den Stadtteilen Wahren, Leutzsch und Böhlitz-Ehrenberg.

Von Leutzsch und Wahren aus ist er mit dem Bus erreichbar. Von Böhlitz-Ehrenberg aus führt der so genannte „Kilometerweg“ durch den Auewald bis zum See.

Die gut gepflegten Waldwege eignen sich auch gut für Randwanderungen, bei denen man noch andere in der Nähe liegende Sehenswürdigkeiten bewundern kann.

Das „Haus Auensee“ ist bekannt durch seine zahlreichen Events, für die der Saal hervorragende Bedingungen bietet. Ein Eiscafé und die Gaststätte bieten verschiedene Leipziger Spezialitäten an.

 

Der Auensee

 
Im Sommerhalbjahr hat man vom großen Freisitz einen schönen Ausblick auf den See, die verschiedenen Spielplätze und die Parkeisenbahn, die zu DDR-Zeiten mal „Pioniereisenbahn“ hieß und von den Auszubildenden der Deutschen Reichsbahn betrieben wurde.

Die Bahn fährt von Mai bis September, im Winter geht die kleine Dampflok mit Tender zur Generalüberholung.

Die Strecke rund um den See dauert ca. 10 Minuten, wenn an jeder der vier Stationen gehalten wird. Extra für die „Lunaparkbahn“, wie sie zuerst hieß, wurde beim Bau eine kleine Steinbrücke über einen Zipfel des Sees errichtet, um den Fahrgästen ein kleines Extra zu bieten.

Zu DDR-Zeiten wurde die Streckenführung verändert und außen entlang geführt, weil keine Mittel zur dringend erforderlichen Reparatur der Minibrücke zur Verfügung standen.

Bis Ende der 70er Jahre konnte im „Auensee“ auch gebadet werden. Probleme mit Blaualgen machten dem Vergnügen ein Ende. Verschiedene Techniken wurden probiert, um dort eine Verbesserung zu erzielen, doch der gewünschte Erfolg stellte sich nicht wie erwartet ein. Deshalb kann man auf Grund des Überangebotes von Nahrung dort Riesenkarpfen sehen.

Posted by: online | 16th Feb, 2008

Leipzig 1

Reisende, die mit der Eisenbahn nach Leipzig kommen, stehen bereits beim Aussteigen aus dem Zug in der bekanntesten Leipziger Sehenswürdigkeiten, dem Hauptbahnhof.

 

Nachdem zwei der ehemals 26 Bahnsteige dem neu gebauten Parkhaus Ost weichen mussten, hat seinen ersten Rang in Europa verloren, was die Zahl der Bahnsteige betrifft, aber seine Fläche reicht in Europa noch immer kein anderer Bahnhof heran.

 

Im Jahr 2015 kann er auf ein 100-jähriges Bestehen zurückschauen. In 13 Jahren Bauzeit entstand die knapp 300 Meter breite Fassade des Bahnhofs.

Der dafür benötigte Kies wurde im Nordwesten der Stadt abgebaut. Die dadurch entstandene Kiesgrube wurde zum heutigen Auensee.

Der Entwurf „Licht und Luft“ wurde aus einer Vielzahl von Entwürfen zahlreicher Architekten ausgewählt und bis heute so beibehalten.

Die Riesenmenge Glas in den Decken der Gleisbögen und der beiden Hallen nahm im II. Weltkrieg schweren Schaden, wurde aber originalgetreu wieder aufgebaut.

 

Einst beherbergte der Bahnhof die Telefonzentrale der Stadt Leipzig und unter dem ehemaligen Querbahnsteig befand sich eine Trinkwasserzisterne mit den Notreserven der Stadt. Im östlichen Seitenteil befand sich die Betriebsküche der Deutschen Reichsbahn mit einem Personalhotel.

 

Im Jahr 1997 wurden die „Bahnhofsarkaden“ eröffnet. Das Einkaufszentrum auf drei Etagen wird nicht nur von den Tausenden Reisenden täglich für den Einkauf genutzt. Auch die Einheimischen gehen dort gern bummeln, besonders weil die Geschäfte im Bahnhof nur zum Teil an die Ladenschlussbedingungen des Landes Sachsen gebunden sind.

Dafür wurden die bereits vorhandenen Hohlräume der ehemaligen Trinkwasserzisterne ausgebaut und bieten heute zahlreichen kleinen Geschäften, Boutiquen und Discountern aller Art Platz. Café und Imbissständen bieten kleine Leckereien für die Reisenden und Einkaufsbummler an. 

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