Leipzig hat eine ganze Reihe Sehenswürdigkeiten zu bieten, aber den Zoo sollte man bei einem Besuch auf jeden Fall anschauen. Dafür braucht man aber wirklich mindestens einen halben Tag.
Von Bahnhof aus läuft man bis zum Eingang des Zoologischen Gartens etwa 12 Minuten. Am Eingang wird man von „Lips“, dem Löwen der sich auch im Wappen der Stadt findet, begrüßt.
Die Eintrittspreise sind angesichts dessen, was man hinter den Toren zu sehen bekommt, mehr als angemessen.
Gleich am Eingang stehen mehrere Tafeln mit Dutzenden von Namen bekannter und weniger bekannter Bürger von Leipzig und anderen Städten. Damit hat es eine ganz besondere Bewandtnis. Der Zoo Leipzig stand vor dem Problem der Notwendigkeit von zahlreichen kostenintensiven Umbauten und fehlenden finanziellen Mitteln.
So wurden Tierpatenschaften angeregt, bei denen die Paten einen Teil der Kosten für ein bestimmtes Tier ihrer Wahl übernehmen. Auf dieser Tafel finden sich die Namen von Anwälten und Ärzten genauso wie die von Otto Normalverbraucher, dem ein bestimmtes Tier am Herzen liegt.
Eine ganze Reihe von Anlagen wurden in den letzten zehn Jahren Stück für Stück neu geschaffen und/oder umgebaut, um den inzwischen mehr als 6600 Tieren noch bessere Lebensbedingungen bieten zu können.
Das „Pongoland“ für die zahlreichen Affenarten, die Löwensavanne „Makasi Simba“ und die „Tiger Taiga“ gehören genauso dazu wie die Elefantenanlage „Ganesha Mandir“, der Okapiwald und die Bärenanlage.
Im Zoo befindet sich eine Gaststätte und zahlreiche kleinere Cafés und Kioske, so dass man sich als Gast um sein leibliches Wohl keine Sorgen machen muss.




