Der von den Einheimischen liebevoll „Kulki“ genannte See liegt im Westen der Stadt und grenzt unmittelbar an das in den 60er Jahren in Plattenbauweise errichtete Wohngebiet Grünau im gleichnamigen Stadtteil an.
Zu erreichen ist der See mit zahlreichen Straßenbahnlinien, dem Bus und der S-Bahn.
Bis zum Beginn der 60er Jahre wurde dort Kohle abgebaut, die unter anderem im Dimitroff-Kraftwerk der Stadt Leipzig zum Einsatz kam.
Grundwasser füllte innerhalb weniger Jahre und so entstand der Strand auf der Grünauer Seite. Der Strand ist begrünt und ist eine Kies-.Sand-Mischung. Der Kiesstrand auf der gegenüberliegenden Seite vor der Ortschaft Lausen wird gern von den Freunden der Freikörperkultur genutzt.
Der See hat hervorragende Wasserqualität und ist so ein Paradies für die Taucher. Auch Segler und Surfer sind gern gesehene Gäste.
Die Wasserrutsche auf der Grünauer Seite ist vor allem in den Ferien dicht umlagert.
Der Strand ist für Nichtschwimmer etwas tückisch. Kurz nach der Absperrung ist die Abraumkante noch als deutlicher Knick vorhanden und danach geht es ziemlich steil bergab.
Auf der Grünauer Seite wurden Bäume gepflanzt und so der Grundstein für einen weitläufigen, gepflegten Campingplatz gelegt, der über moderne Ausstattung verfügt. Auch viele Leipziger beziehen dort im mobilen Heim in den Sommermonaten ein „zweites Zuhause“.
Dort findet man auch die „Schiffsgaststätte“, deren Freisitz in der warmen Jahreszeit ein beliebter Treffpunkt ist. Sie ist kein Nachbau, sondern ein echter alter Lastkahn, der zur Gaststätte umgebaut wurde. Die weiter hinten gelegene Fischgaststätte fiel leider einem Brand zum Opfer und wurde (noch) nicht wieder aufgebaut.

