Wer auf der A 14 von Westen kommend Leipzig ansteuert, sollte im Bereich des Flughafen Leipzig-Halle nicht über die Geschwindigkeitsbeschränkung schimpfen. Die hat ihren guten Grund. Zu viele Unfälle sind dort schon passiert, weil Ortsfremde baff erstaunt darüber waren, wenn plötzlich über einer der Brücken die Tragflächen eines sich bewegenden Flugzeuges zu sehen waren.
Wer in die Innenstadt möchte, sollte auf die von Wittenberg kommende B 2 abfahren und sich nach Zentrum orientieren. Automatisch kommt man am Bahnhof an. Dort empfiehlt es sich, das Fahrzeug in eines der beiden neu erbauten Parkhäuser zu stellen und die Stadt zu Fuß zu erkunden.
Wer von der langen Fahrt hungrig und durstig ist, kann sich erst mal ein Päuschen in den Bahnhofsarkaden gönnen, wo auf drei Etagen Platz für zahlreiche Geschäfte und gastronomische Betriebe geschaffen worden ist. Mittlerweile konnten die Arkaden schon auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückschauen.
Wer als erstes zur Nikolaikirche möchte, die in der Wendezeit so oft in den Schlagzeilen war, der sollte den Bahnhof durch die Westhalle verlassen, dann kann er den Weg dahin nicht verfehlen. Einfach der Nase nach die Zentralhaltestelle überqueren, von der aus rund um die Uhr Straßenbahnen und Busse in alle Stadtteile fahren.
Wer zum Zoo möchte, sollte ebenfalls den westlichen Ausgang nutzen und nach rechts abbiegen. Gleich an der nächsten Ampelkreuzung wieder links. Dann sieht man den Eingang vom Zoo und rechts daneben die ehemalige Kongresshalle schon.
Vor dem Eingang des Zoos grüßt Lips, der Leipziger Löwe, alle Gäste höchstpersönlich von einem großen Plakat. Wer sich am Eingang über die vermeintlich hohen Eintrittspreise ärgert, wird schon nach kurzer Zeit feststellen, dass die sehr gerechtfertigt sind und an der richtigen Stelle, nämlich bei den Tieren landen.
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